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Vitex agnus-castus – Mönchspfeffer – Wildform

Ursprünglicher Preis war: 199,99 €Aktueller Preis ist: 104,70 €.

40 bis 60cm Höhe
buschige Qualität
uralte Heilpflanze aus dem Mittelmeerraum
Blütezeit: spät, ca. Juli – August
Blüte:leuchtend violett-blaue Blütenstände
Wuchs: breit buschisch, aufrecht
Höhe: bei jährlichem Rückschnitt ca. 1,5 – 2,5 m
freier Wuchs bis 3 Meter
Standort:sonnig, wärmebegünstigt
Boden: keinesfalls staunass, durchlässig ist günstig, ansonsten sehr bodentolerant, auch hitze- und trockenheitsverträglich

SETZHINWEISE: bei Herbstpflanzungen im ersten Jahr ist etwas Winterschutz empfehlenswert.  Beispielsweise eine 5 – 10 cm starke Laubschicht am Boden, die oberirischen Teile mit dünnem Vlies oder Reisig (wie Rosen) schützen. Nässe muss abziehen können.

Beschreibung

[vc_row][vc_column][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_tta_accordion][vc_tta_section title=“Vitex agnus-castus – Mönchspfeffer – Wildform“ tab_id=“1726482659260-9fffcdb7-91ec“][vc_column_text text_larger=“no“]Deutscher Name: Mönchspfeffer

Synonyme: Keuschbaum, Keuschlamm, Abrahamstrauch, Athenbaum, Pfeffersalz

Botanisch: Vitex agnus-castus

Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)

potente Heilpflanze mit sehr wertvoller, später Blüte
extrem stark von Insekten besucht
Quasi unser Schmetterlingsflieder des Südens ohne invasiven Beigeschmack

Höhe und Breite: 2,5 – 3 (5 )m

Blütezeit: Juli – Oktober

Blüte: kurz gestielt, bei der Wildform violett. Die kleinen Einzelblüten sind an den Zweig-Enden in ährenförmigen Blütenständen angeordnet. Starker, herb-würziger Duft.

Frucht/Samen: Die Früchte sind 2 – 3 mm groß, rundlich, braun, haben eine harte Schale und sind ca. zu 2/3 von einem Kelch umfasst. Jede Frucht hat bis zu vier hartschalige Samen. Die Früchte enthalten neben dem ätherischen Öl noch weitere spezielle Wirkstoffe, die die Pflanze zu einer potenten Heilpflanze machen (s.u.).

Blatt: kreuzgegenständig, Blattstiel bis 7 cm lang. 5 – 7 Blattfiedern, die handförmig angeordnet sind. Die einzelnen Fiederblätter sind bis 11 cm lang, lanzettlich schmal und spitz zulaufend.

Wuchs: strauchartig, breit aufrecht, mehrjährig
[/vc_column_text][/vc_tta_section][vc_tta_section title=“Lebensraum, Standort“ tab_id=“1726482659265-b6ec43b4-d593″][vc_column_text text_larger=“no“]Lebensraum, Standort: warme Klimate, wildwachsend meist in Ufernähe; in raueren Lagen unbedingt an geschützten Stellen

Vorkommen: Südeuropa, v.a. Küstenregionen am Mittelmeer, bereits in Slowenien und Kroatien ein ständiger Begleiter der Strandpromenaden. Selbst hier wachsen sie oftmals aus der kleinsten Mauerritze und überstehen die sommerliche Trockenheit klaglos
[/vc_column_text][/vc_tta_section][vc_tta_section title=“Verwendung im Garten“ tab_id=“1726482760752-8aec1f8a-b2b6″][vc_column_text text_larger=“no“]bei uns einerseits als wertvolle Heil- und Küchenpflanze kultiviert. Und aufgrund der späten Blütezeit eine äußerst wertvolle Insektenpflanze mit ähnlicher Lockwirkung wie der Schmetterlingsflieder
[/vc_column_text][/vc_tta_section][vc_tta_section title=“Nutzen für Tiere“ tab_id=“1726482761799-415d2f29-5ec7″][vc_column_text text_larger=“no“]

Der aromatische Spätblüher ist für viele Insekten eine hoch begehrte Nektarpflanze in einer Zeit des geringer werdenden Blütenangebots, vor allem für Hummeln, Wilde Bienen, Honigbienen und Schmetterlinge! Mittlerweile wurden satte 29 Wildbienenarten als Blütenbesucher gezählt.

[/vc_column_text][/vc_tta_section][vc_tta_section title=“Heilwirkung“ tab_id=“1726482800079-4a2d2d92-f22a“][vc_column_text text_larger=“no“]Das ätherische Öl des Mönchspfeffers hat mit mehreren weiteren Inhaltsstoffen regulierende Wirkung auf den weiblichen Hormonhaushalt. So werden Blüte und Blätter gegen das Prämenstruelle Syndrom, Gelbkörperschwäche und andere Zyklusstörungen eingesetzt. Die Einnahme dürfte außerdem bei beiden Geschlechtern eine Senkung des Testosteronspiegels bewirken – besonders erwünscht im Zölibat, daher auch seine entsprechenden Namen.
[/vc_column_text][/vc_tta_section][vc_tta_section title=“Kulinarik“ tab_id=“1726482817366-a46ebcfe-20f7″][vc_column_text text_larger=“no“]Die getrockneten Früchte des Mönchspfeffers können wie Pfeffer zum Würzen verwendet werden. Sie haben eine mildere Schärfe als dieser und schmecken leicht bitter. Mönchspfeffer kommt in Fleischmarinaden und Saucen zur Anwendung, weiters in Suppen und Eintöpfen, Kartoffel- und Bohnengerichten – einfach überall, wo herzhafter Geschmack erwünscht ist. In der mediterranen Küche nicht wegzudenken.
[/vc_column_text][/vc_tta_section][/vc_tta_accordion][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text text_larger=“no“]Tipps & Wissenswertes:
Tipps: Als Heilpflanze ist die Wildform am besten geeignet. Wer keinen (wilden) Mönchspfeffer-Strauch im Garten hat, kann im Urlaub leicht fündig werden: In allen belieben Mittelmeer-Destinationen ist er weit verbreitet und häufig. Blüten und junge Blätter bündeln und dunkel und luftig zum Trocknen aufhängen.

Wissenswertes: Zählt zu den „Liebfrauen-Bettstrohkräutern“: Wurde den Wöchnerinnen aufgrund der hormonell ausgleichenden Wirkung ins Bettstroh gemischt. Während der Schwangerschaft und in der Stillzeit soll der Mönchspfeffer jedoch nicht angewendet werden!

Im Werk „Anleitung zu einem frommen Leben“ welches übrigens bis heute zu den Top Ten der christlich-katholischen Weltliteratur gehört, erteilt Bischof Franz von Sales anno 1609 einer seiner folgende Ratschläge:
„Wer sich auf das Kraut Agnus castus bettet, wird selbst keusch und schamhaft. So wird auch dein Herz von jeder Makel und böser Lust gereinigt, wenn es im Heiland ruht, dem wahrhaft reinen und makellosen Lamm.“

Quellen: Wikipedia, Natura DB

Hinweis zu medizinischen Inhalten und Wirkungsweisen:
Die hier vorgestellten Inhalte geben lediglich einen Überblick über die medizinische Nutzung. Sie stellen keine Empfehlung zur Anwendung dar. Bitte suchen Sie daher immer das Gespräch mit einem Arzt oder Apotheker.

Alle Angaben zu Verwendung, Kulinarik oder vermuteter Heilwirkung gelten ohne Gewähr. Die Angaben dazu haben lediglich informativen Charakter und sollen den Leser keinesfalls zur Selbstmedikation anregen, sondern einen Überblick über den momentanen Wissensstand geben.

Eine Haftung hinsichtlich der Verwendung ist ausgeschlossen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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